Bildung
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Wie funktionierte die Gesellschaft im Mittelalter?
Wer hatte Macht – wer arbeitete – und wer sorgte für Bildung und Glauben?

Dieses Übungsset hilft die Struktur der mittelalterlichen Welt besser zu verstehen:

  • die drei Stände (Klerus, Adel, Bauern)
  • das System der Feudalität
  • die Ausbildung und Aufgaben eines Ritters

Die Übungen sind so gestaltet, dass sie auch für Kinder geeignet sind: klar formuliert, leicht verständlich und direkt anwendbar. Sie eignen sich perfekt zum Lernen, Wiederholen oder zur Vorbereitung auf einen Test.

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Was ist der Infinitif?

Der Infinitif ist die Grundform eines Verbs im Französischen. Das bedeutet: Das Verb steht hier in seiner Ursprungsform, bevor es verändert wird.
Im Infinitif erkennt man nicht, wer etwas tut (ich, du, er …) und auch nicht, wann es passiert (gestern, jetzt, morgen).

Beispiele für französische Infinitive: manger (essen), finir (beenden), aller (gehen).

Man kann sich den Infinitif vorstellen wie im Deutschen die Wörter: „gehen“, „schreiben“ oder „spielen“.

Es ist die Form, die man im Wörterbuch findet und aus der alle anderen Verbformen entstehen.

Wie wird der Infinitif gebildet?

Der Infinitif ist die Grundform eines Verbs, so wie man es im Wörterbuch findet.
Diese Form wird nicht verändert und bleibt immer gleich, egal wer etwas macht.

Im Französischen erkennt man den Infinitif meistens an seiner Endung.
Es gibt drei typische Endungen:

  • –erparler (sprechen), manger (essen)
  • –irfinir (beenden), choisir (auswählen)
  • –reprendre (nehmen), attendre (warten)

Diese Endung zeigt: Das Verb steht im Infinitif.

Wichtig zu verstehen

Der Infinitif wird nicht an Personen angepasst.

Beispiel:

  • Je veux parler. – Ich will sprechen.
  • Nous voulons parler. – Wir wollen sprechen.

> parler bleibt parler
> Nur veux / voulons ändern sich.

Wie wird der Infinitif verwendet?

a) Nach bestimmten Verben

Viele französische Verben brauchen nach sich einen Infinitif.
Beispiel:
Je veux manger. – „Ich will essen.“

Hier zeigt veux (will), was danach geschehen soll → manger bleibt im Infinitif.

b) Um ein Ziel oder eine Absicht zu zeigen

Der Infinitif kann erklären, warum man etwas tut.
Beispiel:
Pour apprendre. – „Um zu lernen.“

Das kleine Wort pour ist ein guter Hinweis darauf, dass ein Infinitif folgt.

c) Als Subjekt im Satz

Manchmal kann ein Infinitif auch selbst das Subjekt eines Satzes sein.
Beispiel:
Manger est important. – „Essen ist wichtig.“

Hier steht manger wie ein Nomen im Satz.

Warum ist der Infinitif wichtig?

Der Infinitif ist eine der wichtigsten Verbformen im Französischen.
Mit ihm kann man:

  • Gedanken einfach ausdrücken,
  • Sätze klar verbinden,
  • neue Verben leicht im Wörterbuch finden,
  • und die anderen Verbformen verstehen.

Man benutzt den Infinitif im Französischen jeden Tag – beim Sprechen, Schreiben und Lesen.

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Um das Mittelalter wirklich zu verstehen, reicht Auswendiglernen nicht – man muss auch begreifen, warum das System so aufgebaut war.
Diese Frage hilft dir, Feudalismus als funktionierendes Netzwerk zu verstehen.

Aufgabe – Erkläre in eigenen Worten

Warum waren persönliche Bindungen zwischen Lehnsherren und Vasallen im Mittelalter so wichtig?

Musterlösung

Weil es keine starke zentrale Regierung gab, war Sicherheit nur durch persönliche Treueverhältnisse möglich.
Ein Vasall brauchte den Schutz seines Herrn, der Herr wiederum die militärische Unterstützung und Loyalität des Vasallen.
Nur durch diese gegenseitigen Verpflichtungen konnte das System stabil bleiben.

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Hier kommt ein schneller Faktencheck!
Diese Übung zeigt dir sofort, welche Aussagen richtig sind – und welche du dir nochmal ansehen solltest.

Aufgabe – R oder F?

  1. Ritter begannen ihre Ausbildung erst mit 18 Jahren.

  2. Der Klerus hatte große politische Macht.

  3. Man konnte im Mittelalter leicht den Stand wechseln.

  4. Bauern mussten Abgaben und Dienste leisten.

  5. Handwerker schlossen sich oft zu Zünften zusammen.

Lösung

1–F, 2–R, 3–F, 4–R, 5–R

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Ritter zu sein war im Mittelalter ein langer Weg: Man startete als kleiner Junge und wurde erst Jahre später zum Ritter geschlagen.
In dieser Übung ordnest du die Ausbildungsstufen – ein guter Check für deine Prüfung!

Aufgabe – Sortiere die Schritte

  • ___ Ritterschlag

  • ___ Page

  • ___ Knappe

Lösung:

  1. Page

  2. Knappe

  3. Ritterschlag

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Das Feudalsystem war das „Gerüst“, das das Mittelalter zusammenhielt: Land gegen Schutz, Treue gegen Dienst.
Mit diesem Lückentext übst du spielerisch, wie das Lehnswesen funktionierte.

Aufgabe – Fülle die Lücken

Wähle aus: Lehen – König – Schutz – Vasall – Treue – Abgaben

  1. Der Feudalismus beruhte auf einem Tausch: Ein Herr gab einem ________ ein ________.

  2. Dafür versprach der Vasall seinem Herrn ________ und militärische Hilfe.

  3. Der Herr wiederum bot ________.

  4. Ganz oben in dieser Pyramide stand meist der ________.

  5. Bauern arbeiteten auf dem Land und zahlten ________.

Lösung:

  1. Der Feudalismus beruhte auf einem Tausch: Ein Herr gab einem Vasall ein Lehen.

  2. Dafür versprach der Vasall seinem Herrn Treue und militärische Hilfe.

  3. Der Herr wiederum bot Schutz.

  4. Ganz oben in dieser Pyramide stand meist der König.

  5. Bauern arbeiteten auf dem Land und zahlten Abgaben.

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Die mittelalterliche Gesellschaft war streng eingeteilt: Einige beteten, andere kämpften – und die meisten arbeiteten.
Mit dieser kurzen Übung kannst du testen, ob du die drei Stände sicher unterscheiden kannst. Ideal zum Lernen oder Wiederholen!

Aufgabe – Ordne zu

Ordne die Aussagen dem richtigen Stand zu:

A – Klerus (die Betenden)
B – Adel (die Kämpfenden)
C – Bauern & Handwerker (die Arbeitenden)

  1. Sie führten Kriege und beschützten das Land.

  2. Sie beteten für die Menschen und leiteten Gottesdienste.

  3. Sie produzierten Nahrung, Kleidung und Werkzeuge.

  4. Sie besaßen Burgen und sprachen Recht.

  5. Sie bewahrten Wissen, kopierten Bücher und unterrichteten.

Lösungen

1–B, 2–A, 3–C, 4–B, 5–A

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Ritter waren adlige Berufskrieger und beeindruckten durch Mut, Stärke und Disziplin. 

Doch Ritter zu werden dauerte lange – und war teuer.

Ausrüstung

Ein Ritter benötigte:

  • ein starkes Kriegspferd
  • Schwert, Lanze, Schild, Dolch
  • Kettenhemd oder später Rüstung
  • Helm

Nur Adelige konnten sich das leisten.

Die Ausbildung

Die Ausbildung begann früh und bestand aus drei Stufen:

  1. Page (ab ca. 7 Jahren):

    • Leben im Schloss eines Herrn
    • Grundkenntnisse: Benehmen, Reiten, Sport
    • Erste Aufgaben im Haushalt des Herrn
  1. Knappe (ab ca. 14 Jahren):

    • Waffen- und Reittraining (Schwertkampf, Lanzenreiten, Bogenschießen)
    • Pflege von Pferden und Rüstung
    • Teilnahme am Krieg als Helfer
    • Erste Teilnahme an Turnieren
  1. Ritterschlag (Adoubement, ca. 21 Jahre):

    • feierliche Aufnahme in den Ritterstand
    • symbolischer Schlag auf die Schulter
    • Übergabe von Schwert und Sporen

Aufgaben eines Ritters

  • Schutz des Gebietes seines Herrn
  • Kriege führen
  • Turniere bestreiten
  • Gerechtigkeit durchsetzen
  • Schwache schützen

Ritter mussten die „Rittertugenden“ leben: Treue, Mut, Ehre und Großzügigkeit.

Das Leben des Ritters

Neben dem Kampf hatte ein Ritter viele Verwaltungsaufgaben. Er musste sein Land verwalten, Abgaben organisieren und Friedenszeiten nutzen, um seine Fähigkeiten zu trainieren.

Ritter waren angesehen, aber ihr Leben war gefährlich. Trotzdem galten sie als Vorbilder in einer Zeit, die von Konflikten geprägt war.

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Der Feudalismus war das politische und wirtschaftliche System des Mittelalters. Es regelte, wie Adelige miteinander verbunden waren – nicht durch Gesetze, sondern durch persönliche Versprechen und beruhte auf einer einfachen Idee: Schutz gegen Treue.

Warum entstand das Feudalsystem?

Die Zeiten waren unsicher: Überfälle, Kriege und schwache Könige machten Schutz zur wichtigsten Aufgabe. Deshalb brauchten Herrscher zuverlässige Unterstützer.

Die Beziehung zwischen Herr und Vasall

Ein mächtiger Herr (Lehnsherr) gab einem anderen Adligen (Vasall) Land oder Rechte, ein sogenanntes Lehen. Diese Beziehung wurde durch eine feierliche Handlung, das Hommage-Ritual, besiegelt.

Der Vasall versprach:

  • Treue
  • Militärische Hilfe
  • Beratung

Der Lehnsherr versprach im Gegenzug:

  • Schutz
  • Unterstützung
  • die Übergabe eines Fiefs (eines Lehens, meist Land)

Dieses Verhältnis wurde in einer feierlichen Zeremonie, der Hommage, bestätigt.

Die Feudalhierarchie

Das System sah aus wie eine Pyramide:

  • ganz oben der König
  • darunter Herzöge, Grafen
  • darunter Ritter
  • darunter Bauern

Jeder war jemandes Vasall – außer dem König. Gleichzeitig konnte ein Vasall selbst wieder Vasallen haben.. Dadurch entstand ein dichtes Netz aus Abhängigkeiten.

Rolle und Pflichten der Bauern

Auch sie waren in dieses System eingebunden. Sie bekamen Schutz und durften Land bewirtschaften, mussten aber:

  • Steuern zahlen
  • Dienste leisten (Corvées)
  • die Mühlen, Öfen oder Weinpressen des Herrn benutzen (gegen Gebühr)

Warum war das System stabil?

  • persönliche Bindungen waren wichtig
  • Vertrauen und Ehre standen im Mittelpunkt
  • Land war die wichtigste Ressource
  • Schutz war lebenswichtig
  • Bauern brauchten Schutz
  • Ritter brauchten Land, um zu leben
  • Der König brauchte loyale Kämpfer

Der Feudalismus prägte Jahrhunderte lang das Zusammenleben und erklärt viele Aspekte der mittelalterlichen Machtverhältnisse.

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Der dritte Stand stellte die große Mehrheit der Bevölkerung. Ohne ihn hätte die mittelalterliche Gesellschaft nicht überleben können. Bauern, Handwerker und Händler sorgten für Nahrung, Kleidung, Werkzeuge und alles, was die anderen Stände benötigten.

Die Bauern

Die meisten Menschen arbeiteten auf Feldern. Sie pflügten, säten, ernteten, hielten Tiere und reparierten Häuser. Viele Bauern mussten Abgaben zahlen: einen Teil der Ernte, Arbeitsdienste oder Gebühren für die Mühle.

Man unterschied:

  • Freie Bauern – durften Entscheidungen selbst treffen
  • Unfreie Bauern (Leibeigene) – waren an den Boden gebunden und hatten weniger Rechte

Die Handwerker

Schmiede, Müller, Bäcker, Weber, Zimmerleute und viele andere stellten die Werkzeuge, Kleidung und Lebensmittel des täglichen Lebens her. In Städten schlossen sie sich zu Zünften zusammen, die Regeln für Qualität und Ausbildung festlegten.

Händler

Händler verkauften Waren auf Märkten und reisten oft weit. Städte wurden dadurch wichtige Handelsorte.

Bedeutung

Bauern und Handwerker waren das Rückgrat der mittelalterlichen Welt. Sie arbeiteten hart und hatten oft wenig Freiheit, aber sie waren unverzichtbar für das Funktionieren der gesamten Gesellschaft.

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How wird verwendet, um die Art und Weise, den Zustand oder die Methode von etwas zu erfragen. Es ist vielseitig einsetzbar, von Gefühlen bis zu Handlungen.

Beispiele:

  • How are you?Wie geht es dir?
  • How do you make this cake?Wie machst du diesen Kuchen?
  • How does it work?Wie funktioniert das?

Tipps für die Anwendung:

  1. Zustand oder Prozess: „How“ beschreibt nicht das Objekt, sondern die Beschreibung der Handlung oder des Zustands.
  2. Mit Hilfsverben üben: How can I help you? / How did you do that?
  3. Im Alltag anwenden: Perfekt, um Anleitungen zu erfragen, nach Gefühlen zu fragen oder Situationen zu erklären.

Mit „How“ kannst du also nicht nur Informationen abfragen, sondern auch Gespräche lebendig und detailliert gestalten.

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Ergänze den passenden Imperativ in der richtigen Person.
(Lösungen unten.)

  1. (être) ___ calme !

  2. (avoir) ___ confiance !

  3. (aller) ___ au travail !

  4. (vouloir) ___ patienter, s’il vous plaît.

  5. (savoir) ___ la vérité.

  6. (écouter) ___ bien les instructions.

  7. (ne pas parler) ___ pendant l’examen.

  8. (faire) ___ attention !

  9. (venir) ___ avec nous !

  10. (se dépêcher) ___, nous sommes en retard !

Lösungen:
1 Sois calme ! 2 Aie confiance ! 3 Va au travail ! 4 Veuillez patienter ! 5 Sache la vérité !
6 Écoutez bien les instructions ! 7 Ne parle pas ! 8 Fais attention ! 9 Viens avec nous ! 10 Dépêchons-nous !

Hinweis: Bei reflexiven Verben wird im bejahten Imperativ das Pronomen angehängt (Dépêche-toi !), in der Verneinung davor (Ne te dépêche pas !).

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Der Adel stand für Macht, Schutz und militärische Stärke. Seine wichtigste Aufgabe war es, die Bevölkerung vor Feinden zu schützen. Gleichzeitig war der Adel für Verwaltung und Recht verantwortlich.

Wer gehörte zum Adel?

  • Könige und Königinnen
  • Herzöge und Grafen
  • Ritter
  • Adlige Grundherren

Alle hatten verschiedene Aufgaben, aber sie teilten die Verantwortung für Sicherheit und Ordnung.

Pflichten des Adels

  • Schutz bieten
  • Gebiete verwalten
  • Soldaten anführen
  • Recht sprechen

Im Gegenzug erhielten Adlige Abgaben und arbeiteten oft mit dem König oder anderen Adligen zusammen.

Militärische Rolle

Der Adel stellte die Armee des Mittelalters. Burgen dienten als Verteidigungsorte. In Kriegszeiten mussten Ritter kämpfen. In Friedenszeiten trainierten sie in Turnieren, die gleichzeitig Fest und Übung waren.

Das adelige Leben

Adlige mussten Beziehungen zu anderen Adligen pflegen, Allianzen bilden und oft auch heiraten, um ihre Macht zu stärken. Sie besaßen oft große Ländereien, die von Bauern bewirtschaftet wurden.

Der Adel war damit eine Mischung aus Kriegern, Verwaltern und politischen Führern – ein zentraler Pfeiler der mittelalterlichen Ordnung.

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Der Klerus bildete den ersten Stand und prägte das Leben aller Menschen. Priester, Mönche und Nonnen waren nicht nur religiöse Vorbilder, sondern auch wichtige Fachleute in Bereichen wie Bildung, Schreiben oder Medizin.

Aufgaben des Klerus

  • Gottesdienste halten
  • Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen durchführen
  • Wissen erhalten: Mönche kopierten Bücher
  • Armen helfen
  • Schulen betreiben

Da viele Menschen nicht lesen konnten, war der Klerus die wichtigste Quelle für Wissen und Bildung.

Macht und Einfluss

Die Kirche besaß große Landflächen, Klöster und bedeutende Gebäude. Viele Menschen zahlten den „Zehnten“ – eine Abgabe von 10 % ihrer Ernte. Durch diesen Reichtum konnte der Klerus nicht nur religiöse, sondern auch politische Entscheidungen beeinflussen.

Das Leben im Kloster

Mönche und Nonnen lebten gemeinsam, arbeiteten in Gärten, halfen Kranken und verbrachten viele Stunden am Tag mit Gebeten. Klöster waren wichtige Zentren für Landwirtschaft und Heilkunst.

Damit war der Klerus weit mehr als eine religiöse Gruppe: Er bildete das geistige und kulturelle Fundament des Mittelalters.

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Setze das Verb in Klammern in der richtigen Imperativform ein.
(Lösungen unten.)

  1. (parler) ___ plus fort !

  2. (écouter) ___ la musique.

  3. (travailler) ___ bien !

  4. (regarder) ___ ce film !

  5. (finir) ___ ton exercice.

  6. (choisir) ___ une couleur.

  7. (vendre) ___ la voiture.

  8. (attendre) ___ ici.

  9. (aimer) ___ ce que tu fais !

  10. (marcher) ___ plus vite !

Lösungen:
1 Parle ! 2 Écoute ! 3 Travaille ! 4 Regarde ! 5 Finis !
6 Choisis ! 7 Vends ! 8 Attends ! 9 Aime ! 10 Marche !

Tipp: Achte bei tu-Formen von -ER-Verben auf das fehlende -s.

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Die Gesellschaft im Mittelalter war in drei große Gruppen gegliedert, die man Stände nannte. Diese Einteilung galt als göttlich gewollt und war kaum veränderbar. Jeder Stand hatte feste Aufgaben, und zusammen bildeten sie eine Art funktionierendes System.

Der Klerus – „Die Betenden“
Der Klerus umfasste Priester, Bischöfe, Mönche und Nonnen. Ihre Aufgaben waren:

  • religiöse Zeremonien
  • Bildung (die meisten Schulen gehörten der Kirche)
  • Abschreiben und Bewahren von Wissen
  • Hilfe für Kranke und Bedürftige

Die Kirche besaß außerdem viel Land und war politisch sehr mächtig.

Der Adel – „Die Kämpfenden“
Der Adel bestand aus Königen, Herzögen, Grafen, Rittern und anderen adligen Stellungen. Ihre Aufgaben:

  • Schutz der Bevölkerung
  • Verwaltung ihrer Gebiete
  • Teilnahme an Kriegen
  • Recht sprechen

Dafür erhielten sie Steuern, Abgaben und Dienste von den Bauern.

Bauern, Handwerker und Händler – „Die Arbeitenden“
Diese Gruppe war bei Weitem die größte (ca. 90 %).
Sie waren zuständig für:

  • Herstellung von Nahrung
  • Produktion von Gütern
  • Handel
  • Versorgung aller anderen Stände

Unter ihnen gab es freie Bauern und unfreie Bauern (Leibeigene/Serfs). Letztere mussten auf dem Land ihres Herrn bleiben und viele Dienste leisten.

Warum dieses System funktionierte

Die Menschen glaubten, dass jeder Stand eine wichtige Aufgabe erfüllte. 

  • Ohne die Bauern keine Nahrung
  • Ohne den Adel kein Schutz
  • Ohne den Klerus keine Bildung und kein religiöser Halt

Deshalb akzeptierten sie Unterschiede in Reichtum und Macht. Die Formel lautete: „Die einen beten, die anderen kämpfen, die übrigen arbeiten.

Auch wenn es ungerecht erscheinen kann, war dieses Modell für die damalige Zeit logisch und stabil. So entstand eine Gesellschaft, in der jeder seinen festen Platz hatte – oft ein Leben lang.

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Where hilft dir, Orte, Positionen oder Richtungen zu erfragen. Wenn du wissen willst, wo sich etwas befindet oder wohin jemand geht, ist „Where“ das richtige Wort.

Beispiele:

  • Where do you live?Wo wohnst du?
  • Where is the nearest supermarket?Wo ist der nächste Supermarkt?
  • Where are we going?Wohin gehen wir?

Tipps für die Anwendung:

  1. Ortsangaben vorbereiten: Übe Vokabeln für Städte, Länder, Gebäude oder Räume, um präzise antworten zu können.
  2. Mit Präpositionen kombinieren: Where are you from? / Where is the book on the table?
  3. Im Alltag üben: Verwende „Where“ beim Fragen nach Wegbeschreibungen, Treffpunkten oder Standorten.

„Where“ ist besonders nützlich, wenn du dich in einer fremden Umgebung orientieren musst oder nach genauen Positionen fragst.

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Einige der wichtigsten französischen Verben bilden den Imperativ unregelmäßig. Ihre Formen müssen auswendig gelernt werden, da sie von den normalen Präsensformen abweichen.

Dazu gehören: être, avoir, savoir, vouloir, aller.

Verb tu nous vous
être sois soyons soyez
avoir aie ayons ayez
savoir sache sachons sachez
vouloir veuille veuillons veuillez
aller va allons allez

Diese Verben kommen in Alltagssituationen häufig vor. Typische Wendungen sind:

  • Sois prudent ! – Sei vorsichtig!
  • Ayez confiance ! – Habt Vertrauen!
  • Allons-y ! – Los geht’s!
  • Veuillez patienter ! – Bitte warten Sie!

Manche dieser Formen sind besonders höflich, etwa Veuillez..., das oft in formellen Aufforderungen oder Schildern verwendet wird:
Veuillez fermer la porte. – Bitte schließen Sie die Tür.

Unregelmäßige Formen folgen keinem festen Muster, sind aber leicht zu erkennen, weil sie häufig gebraucht werden. Wer diese fünf Verben beherrscht, kann die meisten alltäglichen Aufforderungen korrekt bilden.

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Mit diesen kurzen Fragen überprüfst du, ob du das Grundprinzip der mittelalterlichen Welt verstanden hast.
Ideal, um dein Wissen zu festigen!

Fragen – Antworte in 1–3 Sätzen

a) Warum galt die Dreiständegesellschaft als „von Gott gewollt“?

b) Welche Aufgaben hatte der Adel?

c) Warum waren Bauern und Handwerker unverzichtbar?

Musterlösungen

a) Man glaubte, Gott habe die Stände eingeteilt: Einer betet, einer kämpft, einer arbeitet. Diese Ordnung galt als heilig.

b) Der Adel sollte schützen, Krieg führen, Recht sprechen und Land verwalten.

c) Weil sie Nahrung und Waren herstellten und damit das Überleben aller sicherten.

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Das Mittelalter wirkt manchmal wie eine völlig andere Welt: Burgen, Ritter, Mönche und Bauern – jeder mit einer klaren Aufgabe. Doch die Gesellschaft war keineswegs zufällig organisiert. Ganz im Gegenteil: Man glaubte, dass Gott selbst die Gesellschaft in drei Gruppen – oder “Stände” – eingeteilt hatte. Jeder Stand hatte Aufgaben, die für das Zusammenleben als notwendig galten.

Diese drei Stände hießen:

  1. Klerus – die Menschen, die für Glauben und Bildung zuständig waren

  2. Adel – die Krieger und Beschützer

  3. Bauern und Arbeiter – die Gruppe, die den Alltag am Laufen hielt

Eine weitere wichtige Struktur war das Feudalsystem. Es regelte, wie Herrscher und Adelige miteinander verbunden waren – durch Versprechen, Treue und gegenseitige Verpflichtungen. Ein Großteil des Lebens drehte sich um Schutz: Wer schützt wen? Und wofür?

Eng mit dieser Ordnung verbunden war der Ritter: ein teurer, sehr gut ausgebildeter Kämpfer. Ritter waren die „Profisoldaten“ des Mittelalters, aber auch Teil einer adeligen Kultur mit strengen Regeln und einer langen Ausbildung.

Die folgenden Snipps erklären diese Bereiche einzeln, leicht verständlich und jeweils für sich abgeschlossen.
Damit kannst du:

  • verstehen, wie die Gesellschaft organisiert war,

  • erkennen, warum es das Feudalsystem gab,

  • nachvollziehen, wie ein Ritter lebte und ausgebildet wurde.

Zum Schluss findest du Übungen mit Lösungen, damit du dein Wissen direkt testen kannst.

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What wird verwendet, wenn du nach Dingen, Handlungen oder allgemeinen Informationen fragst. Es ist eines der häufigsten Fragewörter im Englischen.

Beispiele:

  • What is this?Was ist das?
  • What are you doing?Was machst du?
  • What is your favorite color?Was ist deine Lieblingsfarbe?

Tipps für die Anwendung:

  1. Subjekt oder Objekt bestimmen: „What“ fragt meist nach dem Objekt der Handlung.
  2. Mit Hilfsverben kombinieren: In der Gegenwartsform benutzt du oft „do“ oder „does“: What do you want? / What does she like?
  3. Alltagstauglich üben: Nutze „What“ in Fragen beim Einkaufen, beim Smalltalk oder beim Lernen neuer Wörter.

Mit „What“ kannst du also sehr präzise Informationen erfragen und Gespräche lebendiger gestalten.

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Das Thema „Family“ gehört zu den wichtigsten Inhalten der ersten Englischlektionen. Es hilft dir, über deine Familie zu erzählen und andere besser kennenzulernen.

Grundvokabeln:

  • mother / mum – Mutter / Mama

  • father / dad – Vater / Papa

  • sister – Schwester

  • brother – Bruder

  • grandmother / grandma – Großmutter / Oma

  • grandfather / grandpa – Großvater / Opa

  • parents – Eltern

Beispiele:

  • This is my family. – Das ist meine Familie.

  • I have one brother and two sisters. – Ich habe einen Bruder und zwei Schwestern.

  • My mum is a teacher. – Meine Mutter ist Lehrerin.

  • Tom’s father is very funny. – Toms Vater ist sehr lustig.

Tipp: Mit ’s zeigst du Besitz: Lisa’s brother = the brother of Lisa.

Diese Strukturen machen es dir leicht, dein Umfeld auf Englisch zu beschreiben – ein zentraler Teil jeder Bewertung und alltäglicher Kommunikation.

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Englische Fragewörter helfen dir, gezielt Informationen zu erfragen. Die drei grundlegenden Fragewörter How, What und Where gehören zu den ersten Bausteinen, die du lernen solltest, wenn du Englisch sprichst oder verstehst.

  • What fragt nach Dingen oder Tätigkeiten.
  • Where fragt nach Orten oder Positionen.
  • How fragt nach der Art und Weise, wie etwas passiert oder gemacht wird.

In den folgenden Child Snipps erklären wir jedes dieser Fragewörter ausführlich mit Beispielen, sodass du sie sicher in deinem Alltag anwenden kannst.

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Bei regelmäßigen Verben orientiert sich der Imperativ fast vollständig am Präsens. Der Hauptunterschied besteht darin, dass bei Verben auf -ER in der tu-Form das -s entfällt. Bei allen anderen Verben (-IR und -RE) bleibt die Präsensform unverändert.

Beispiele:

Verbtyp Verb tu nous vous
-ER parler (sprechen) Parle ! (ohne -s) Parlons ! Parlez !
-IR finir (beenden) Finis ! Finissons ! Finissez !
-RE vendre (verkaufen) Vends ! Vendons ! Vendez !

Merke:

  • Die Formen für nous und vous sind immer gleich wie im Präsens.
  • Nur bei tu gibt es die Besonderheit der -ER-Verben, bei der das -s wegfällt.

Eselsbrücke:
Parle ohne S“ – Nur bei Verben auf -ER lässt tu sein -s fallen.
Bei -IR und -RE bleibt es.

Diese Regeln machen es einfach, die Imperativformen regelmäßig gebildeter Verben zu erkennen und korrekt zu verwenden. Du kannst nun direkt Aufforderungen für dich selbst, andere oder Gruppen formulieren:

  • Regarde ! – Sieh mal!
  • Finis ton travail ! – Beende deine Arbeit!
  • Vendons nos produits ! – Lasst uns unsere Produkte verkaufen!

Wenn du diese einfache Regel verinnerlichst, kannst du fast alle regelmäßigen Verben sicher im Imperativ verwenden.

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Über das Alter zu sprechen ist einfach – und oft Teil der ersten Gespräche auf Englisch. Die wichtigste Frage lautet:

  • How old are you? – Wie alt bist du?
    Antwort:

  • I’m twelve (years old). – Ich bin zwölf (Jahre alt).

Du kannst „years old“ auch weglassen: I’m twelve. ist völlig richtig.

Wiederhole die Zahlen von 1 bis 20:
one, two, three, four, five, six, seven, eight, nine, ten, eleven, twelve, thirteen, fourteen, fifteen, sixteen, seventeen, eighteen, nineteen, twenty.

Beispiele im Gespräch:

  • How old is your brother? – Wie alt ist dein Bruder?

  • He’s ten.

  • How old is she? – Wie alt ist sie?

  • She’s thirteen.

Tipp: Achte auf die Verkürzung mit Apostroph (He’s, She’s, I’m). Sie machen dein Englisch natürlicher.

Diese Sätze gehören zu den Grundlagen jedes Alltagsgesprächs und helfen dir, über dich und andere zu sprechen.

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Das Verb to be („sein“) gehört zu den wichtigsten und am häufigsten verwendeten Verben im Englischen. Da es unregelmäßig ist, müssen seine Formen auswendig gelernt werden.

Man nutzt to be, um Eigenschaften, Zustände, Berufe, Orte oder Gefühle auszudrücken. Beispiele:

  • Eigenschaften auszudrücken (She is tall.)
  • Gefühle auszudrücken (I am happy.)
  • Orte anzugeben (They are at home.)
  • Namen und Berufe anzugeben (He is a teacher.)
  • Dinge zu beschreiben (It is cold.)

Im Präsens hat to be drei Grundformen: am, is und are. Welche Form verwendet wird, hängt von der Person ab.

Es gibt Langformen (z. B. I am) und Kurzformen (z. B. I’m), die im Alltag und in der gesprochenen Sprache üblich sind, etwa I'm oder they're.

Die folgende Übersicht zeigt alle Personen mit Langform, Kurzform und Beispiel­satz:

Deutsch Person Verb Kurzform Beispiel
ich bin I am I'm I am tired. → I'm tired.
du bist you are you're You are nice. → You're nice.
er ist he is he's He is funny. → He's funny.
sie ist she is she's She is kind. → She's kind.
es ist it is it's It is cold. → It's cold.
wir sind we are we're We are ready. → We're ready.
ihr seid you are you're You are loud. → You're loud.
sie sind they are they're They are friends. → They're friends.

 

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Der Imperativ wird aus den Präsensformen des Verbs gebildet. Er existiert nur für tu, nous und vous. Die Form ist also eng mit dem normalen Gegenwartsgebrauch verwandt, mit einer entscheidenden Besonderheit: Das Subjektpronomen wird weggelassen.

Beispiel mit parler (sprechen):

  • Tu parlesParle !
  • Nous parlonsParlons !
  • Vous parlezParlez !

Diese drei Formen drücken unterschiedliche Grade der Ansprache aus:

  • tu für vertraute Personen
  • vous für mehrere Personen oder höfliche Anrede
  • nous für Vorschläge, die den Sprecher einschließen

Wichtig ist, dass beim Imperativ der Satz meist mit dem Verb beginnt und kein Subjekt steht. Man kann aber Objektpronomen oder Adverbien anhängen:

  • Écoute-moi ! – Hör mir zu!
  • Donnez-leur le livre ! – Geben Sie ihnen das Buch!

Die Verneinung folgt einem festen Muster:
Ne + Verb + pas
Ne parle pas ! – Sprich nicht!
Ne nous dépêchons pas ! – Beeilen wir uns nicht!

So bleibt die Struktur klar, und du kannst mit wenig Aufwand höfliche, neutrale oder bestimmte Aufforderungen formulieren.

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In vielen Situationen musst du deinen Namen buchstabieren – am Telefon, bei einem Formular oder im Gespräch. Dafür brauchst du das englische Alphabet und die richtige Aussprache.

Beispiel:

  • What’s your name? – Wie heißt du?

  • My name is Anna.

  • How do you spell that? – Wie buchstabierst du das?

  • A–N–N–A.

Das englische Alphabet:
A (ei), B (bi), C (si), D (di), E (i), F (ef), G (dschi), H (eitsch), I (ai), J (dschäi), K (kei), L (el), M (em), N (en), O (ou), P (pi), Q (kju), R (ar), S (es), T (ti), U (ju), V (wi), W (dablju), X (eks), Y (wai), Z (zed).

Zusätzlich wichtig:

  • first name – Vorname

  • surname / last name – Nachname

Übungstipp: Sage Buchstaben laut vor dem Spiegel oder mit einem Partner. Das verbessert dein Hörverständnis und die Aussprache.

Mit dieser Fähigkeit vermeidest du Missverständnisse – und klingst sicher, wenn du dich vorstellst.

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Sich begrüßen und vorstellen zu können, ist einer der ersten und wichtigsten Schritte im Englischlernen. Eine Begrüßung öffnet jedes Gespräch und zeigt Freundlichkeit. Typische Ausdrücke sind:

  • Hi! / Hello! – Hallo!

  • Good morning! – Guten Morgen!

  • Good afternoon! – Guten Tag!

  • Good evening! – Guten Abend!

So startest du ein Gespräch:

  • How are you? – Wie geht’s?

  • I’m fine, thanks. And you? – Mir geht’s gut, danke. Und dir?

Beim Vorstellen:

  • I’m Lisa. oder My name is Lisa. – Ich heiße Lisa.

  • This is my friend Tom. – Das ist mein Freund Tom.

  • Nice to meet you! – Schön, dich kennenzulernen!

Tipp: Achte auf eine freundliche Betonung. Ein Lächeln und Nice to meet you! machen einen positiven ersten Eindruck.

Diese Redewendungen bilden das Fundament, um selbstbewusst ins Gespräch zu kommen – ein wichtiger Baustein jeder Bewertung und echter Kommunikation.

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Der Imperativ (frz. Impératif) ist eine Verbform, die im Französischen verwendet wird, um Befehle, Bitten, Vorschläge oder Ratschläge auszudrücken.

Der Imperativ wird nur in drei Personen verwendet:

  • tu – du
  • nous – wir (einschließlich Sprecher)
  • vous – ihr oder Sie (höflich oder mehrere Personen)

Besonderheit: Im Gegensatz zu anderen Zeiten steht beim Imperativ kein Subjektpronomen wie tu, nous oder vous davor. Statt Tu parles ! sagt man also einfach Parle !.

Die Bildung hängt vom Typ des Verbs ab, wobei regelmäßige Verben auf -ER, -IR und -RE einheitliche Muster haben.

Beispiele:

  • Parle ! – Sprich!
  • Écoutons ! – Lasst uns zuhören!
  • Fermez la porte ! – Macht die Tür zu!

Im Alltag erfüllt der Imperativ verschiedene Funktionen:

  1. Befehle oder Anweisungen geben: Fais tes devoirs ! – Mach deine Hausaufgaben!
  2. Bitten äußern: Fermez la porte, s’il vous plaît. – Machen Sie bitte die Tür zu.
  3. Vorschläge machen: Allons au cinéma ! – Gehen wir ins Kino!
  4. Ratschläge oder Ermutigung ausdrücken: Sois patient ! – Sei geduldig!

Der Tonfall und die Situation bestimmen, ob der Imperativ streng oder höflich wirkt. Durch kleine Zusätze wie s’il te plaît oder s’il vous plaît kann eine Aufforderung leicht zu einer freundlichen Bitte werden.

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